Neue Wege gehen
Die frohe Botschaft lautet: Das kostenlose Samstagsticket der Aschaffenburger Verkehrsbetriebe wird gerne in Anspruch genommen. Der Wermutstropfen: Der PKW-Verkehr hat sich bisher nicht verringert.
Es ist langfristig gesehen zu hoffen, dass PKW-Fahrer den Bus als Alternative zum eigenen Auto nutzen. Aber liebgewonnene Gewohnheiten ändert der Mensch nicht abrupt von heute auf morgen. Das braucht Zeit.
Ein Blick auf die Stadt Regensburg lohnt sich, wie Mitglieder der ÖDP Aschaffenburg anlässlich einer Exkursion erfahren durften. Durch ein ausgeklügeltes Verkehrskonzept gelang es, das Verkehrsaufkommen in der historischen Altstadt auf den Anwohnerverkehr zu beschränken. Ein kleiner (7,72m lang und 2,20 m breit), seit 2017 sogar elektrisch betriebener Altstadtbus namens „emil“ fährt in kurzen Taktzeiten durch die Innenstadt und bedient viele Haltestellen. Somit sind die Fußwege für die Nutzer kurz. Das Tagesticket kostet 2,50 € und gilt ab 9 Uhr für bis zu 5 Personen für beliebig viele Fahrten an einem Tag. Wer seinen PKW in einem der städtischen Parkhäuser abstellt, muss nicht zusätzlich für die Busbenutzung zahlen. Das Parkticket ist gleichzeitig ein Busticket zu den gleichen Konditionen.
Die Regensburger Innenstadt hat deutlich gewonnen durch eine geschickte und durchaus mutige Verkehrsführung. Es ist zu hoffen, dass auch die Aschaffenburger Innenstadt bald eine Entlastung erfährt, denn eine lebendige und lebenswerte Innenstadt braucht Freiräume.


Der Bundeswahlausschuss hat auf seiner Sitzung am 15. März 2019 die Ökologisch-Demokratische Partei offiziell zur EU-Wahl 2019 zugelassen. Die Partei konnte deutlich mehr als die geforderten 4.000 Unterstützerunterschriften vorweisen. Die formalen Anforderungen an den Wahlvorschlag wurden erfüllt. Somit treten 96 Bewerber für die ÖDP zur EU-Wahl an, darunter auf Platz 1 der EU-Abgeordnete Prof. Dr. Klaus Buchner aus München. Lediglich zwei zugelassene Parteien haben mehr Bewerber als die ÖDP zu bieten. Nicht zur Wahl antreten dürfen u.a. die V³-Partei, die Zentrumspartei und die Blaue Partei (Frauke Petry). Unter den insgesamt 40 zugelassenen Listen befinden sich diesmal vier Tierschutzparteien, zwei "graue" Parteien und leider auch wieder mehrere rechtsradikale Gruppierungen.


Wer oder was ist gemeinnützig?

Für Vereine ist es äußerst erstrebenswert, als „gemeinnützig“ anerkannt zu werden. Denn wer gemeinnützig ist, darf Spendenbescheinigungen ausstellen. Und für potentielle Spender sind solche Bescheinigungen attraktiv, da sie die Steuerschuld deutlich mindern. Wenn daher der Bundesfinanzhof (BFH) Attac die Gemeinnützigkeit abspricht, wird Attac ein wichtiges finanzielles Standbein entzogen. Auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht sich z. T. massiven Angriffen seitens der Politik ausgesetzt. Manch ein Abgeordneter würde ihr gerne ebenfalls die Gemeinnützigkeit entziehen lassen. „Eine starke Zivilgesellschaft braucht Vereine und andere Organisationen, die sich ergänzend zu den Parteien an der politischen Willensbildung beteiligen“, betont der ÖDP-Stadtrat Bernhard Schmitt. Aus diesem Grund ist Schmitt jetzt Attac beigetreten. https://www.attac.de/startseite/




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Aschermittwoch: Reden von Prof. Buchner MEP, Klaus Mrasek, Agnes Becker, Texte

Der von Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) einberufene runde Tisch sei dennoch wichtig. Denn er kann zusätzliche Maßnahmen auf den Weg bringen, die aus rechtlichen Gründen im Rahmen des Volksbegehrens nicht möglich waren. So könnten dringend nötige Förderungen für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft und eine Agrarwende in Bayern gestartet werden.

"Der Einfluss der Lobbygruppen in Berlin und in Brüssel gefährdet jedoch positive Veränderungen und zerstört die Demokratie“, kritisierte ÖDP-Europaabgeordneter Prof. Dr. Klaus Buchner MdEP. „Mit den neuen Freihandelsabkommen werden wichtige demokratische Rechte abgeschafft. Dagegen müssen wir uns wehren. Der erfolgreiche Volksentscheid für die Bienen hat gezeigt: Die Bürger wollen eingreifen. Wir unterstützen sie dabei", so Buchner.


Was bringt uns 5 G?

5 G ist eine neue Mobilfunk-Generation, die viel größere Mengen an Daten verarbeiten kann. Für das Internet der Dinge (vom smarten Kühlschrank bis zum selbstfahrenden PKW) reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht aus. Damit die neue Technologie all diese Versprechen erfüllen kann, müssen deutlich mehr Masten aufgestellt werden, die überdies eine erheblich höhere Strahlung aussenden. Der Atompyhsiker Prof. Dr. Buchner, Europa-Abgeordneter der ÖDP, warnte während seines Vortrags in der Gemeinde Erlenbach am Main eindringlich vor den Gefahren für unsere Gesundheit, die mit einer solchen höheren Strahlenbelastung einhergehen. Die viel zu starke Mobilfunkstrahlung in unserem Land macht uns krank. „Die rückständige Technologie und die heutige völlig überhöhte Strahlung können wir uns nicht mehr leisten. In anderen Ländern forscht man schon längst an modernen Mobilfunktechniken, die beispielsweise auf Licht basieren“, so Buchner.
Letztlich stellt sich die Frage, in welcher Welt wir leben wollen. 5G wird die Lebenswelt jedes Einzelnen massiv verändern. Durch die kleinen Funkzellen und die geführte Strahlung, die dem Empfänger folgt, weiß der Betreiber auch bei ausgeschaltetem Mobilfunkgerät, wer wann auf welchem Kanaldeckel steht: Der große Bruder sieht dich.


Wege in die Zukunft: Brennstoffzelle und Power-to-Gas

Vertreter der ÖDP Aschaffenburg besuchten am vergangenen Mittwoch das Aschaffenburger 11. Energiegespräch, um sich über ein alternatives Verfahren zur Energieerzeugung zu informieren. Die Brennstoffzelle stellt nicht nur eine höchst attraktive Möglichkeit dar, Wärme zum Heizen zu gewinnen. Darüber hinaus ermöglicht sie es dem Nutzer, seinen eigenen Strom herzustellen. Im Zuge der Bebauung des Anwanderwegs soll diese Technologie zur Anwendung kommen.

Der ÖDP-Stadtrat Bernhard Schmitt wies auf ein weiteres innovatives Energiekonzept, das eine sinnvolle Ergänzung zur Brennstoffzelle darstellt. Das Power-to-Gas-Verfahren erlaubt es, überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien wie etwa Windkraft oder Sonnenenergie in synthetisches Erdgas umzuwandeln. Dieses Gas wird gespeichert und bei Bedarf wieder in Strom umgewandelt. Damit kann man Zeiten, in denen erneuerbare Energien nicht zur Verfügung stehen (z. B. Windstille, Dunkelheit), überbrücken. In seinem auf youtube abrufbaren Statement bedauerte Schmitt, dass Power-to-Gas momentan dadurch eine erheblicher Benachteiligung erfährt, dass es einer doppelten Besteuerung unterliegt: Es muss sowohl die Stromsteuer als auch die Gassteuer entrichtet werden. Schmitt schloss seinen Beitrag daher mit den Worten: „Die Bestrafung von Power-to-Gas muss aufhören!“


 

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Johann Bayer (ÖDP) zieht mit achtbestem Ergebnis ins Aschaffenburger Jugendparlament ein.  Katharina Dehn (Kriesvorsitzende) gratulierte Bayer zu seinem Erfolg.

Im Jugendparlament möchte er sich vor allem um den Öffentlichen Nahverkehr kümmern.


 

 

 
 


Kreisvorstand:
v.l. Bernhard Schmitt, Walther Peeters, Gabi Heil, Rudolf Lang, Benno Friedrich, Johann Bayer, Katharina Dehn, Kilian Fischer, Katrin Bauer.

    Katharina Dehn (33/Geschäftsleiterin) ist die neue Kreisvorsitzende. Gerade für das von der ÖDP initiierte Volksbegehren "Rettet die Bienen" möchte sich die Hobby-Imkerin besonders einsetzen. Bernhard Schmitt (52/Geschäftsführer), der seit 2014 für die ÖDP im Stadtrat sitzt, kandidierte nicht mehr für den Vorsitz. Gemeinsam mit Benno Friedrich (49/Dipl.-Ing, FH) übernahm er den stellvertretenden Vorsitz. Schatzmeister bleibt Walther Peeters (67/Theologe). Auch die Germanistin Katrin Bauer (46) führt Ihre Tätigkeit als Schriftführerin fort. Paul Steinhauer (18/Student), Johann Bayer (16/Schüler), Kilian Fischer (16/Schüler), Rudolf Lang (65/Verwaltungsbeamter), und Gabriele Heil (50/Produktionsmitarbeiterin) unterstützen den Vorstand als Beisitzer. Alle Mitglieder des Vorstandes wurden mit großer Mehrheit gewählt.  
 
 

Kundgebung zum Kohleausstieg weitere Infos
 

Europabgeordnete Prof. Dr. Klaus Buchner zu Gefahren von Funkstrahlen im Dorfgemeinschaftshaus Eichenberg
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Power-to-Gas
Es gibt derzeit nur einen technisch ausgereiften Weg, um die Energiewende zu stemmen. Bei dem Power-to-Gas-Verfahren wird aus überschüssigem Wind- oder Sonnenstrom über Elektrolyse und eine chemische Reaktion synthetisches Erdgas hergestellt. Power-to-Gas verbindet mehrere Vorteile:          weiterlesen

   

Fast 100.000 Unterschriften!
ÖDP-Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ eingereicht Meldung lesen
Einzelheiten: hier    BR   Presse   

75% der Fluginsekten und 65% aller Vögel sind verschwunden. Es muss gehandelt werden. Die ÖDP hat deswegen das Volksbegehren für Artenvielfalt initiiert. Unterstützen Sie uns!
Tragen Sie sich im Rathaus ab 31. Januar ein. Nehmen Sie Ihre Nachbarn und Freunde mit! Vielen Dank!

 
 

  Thomas de Maizière (CDU) berät die Deutsche Telekom, Christian Schmidt (CSU) wird Aufsichtsrat der Deutschen Bahn und Sigmar Gabriel (SPD) Verwaltungsrat von Siemens-Alstom. Das ist die Realität: Konzerne nehmen unsere Volksvertreter unter Vertrag und verschaffen sich so einen privilegierten Zugang zur Politik. Das entspricht nicht unseren Vorstellungen von Demokratie!

Nebeneinkünfte der Abgeordneten

   
             

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Deutschland hat jetzt (28.03.2018) bereits so viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen,
wie laut Pariser Klimaabkommen für das ganze Jahr erlaubt wäre.
Das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Trotzdem sieht sich das Land als Klimaschützer.
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21.03.2019 17:51

 


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